2009

20. – 21. Juni 2009 – 7. Lions-Cup (Bayreuth)

Danke an alle Beteiligten für das schöne und faire Turnier!
Wir freuen uns schon auf 2010!

Sieger: Aboriginies Crackers
2. Bayreuther SC
3. Platz: Nürnberg United
4. Platz: Laineck Lions
5. Platz: SC Ergoldsbach
6. Platz: Schweinfurt Mainfire
7. Platz: Team Herzog
Ehren-Weißbierpreis: Trostberg Chiefs

06. Juni 2009 – Louis Lopez Cup (Amberg)

Leider konnten die Lions Ihren Titel nicht verteidigen. Dennoch wurde ein guter dritter Platz erreicht.

09. Mai 2009 – „Lions wechseln das Spielgerät“ Basketballturnier des ASV Laineck (Bayreuth)

Die Laineck Lions sicherten sich im Spiel gegen die Baskeball-Abteilung des ASV Laineck den 5. Platz.

01. – 02. Mai 2009 – Salamander Cup (Hof)

Da ist das Ding!

Am 01. Mai war es mal wieder so weit, die Lions packten die Autos und machten sich auf den Weg zu einem Auswärtsturnier. Ziel war dieses Mal das Inline-Hockey Turnier der Salamander aus Hof. Mit von der Partie waren Sebastian Kastner im Tor, in der Verteidigung Uli Weiß, Markus Hausner und Christoph Schmitt sowie im Angriff Joachim Bauer, Dieter Körber und Holger Bär.
Nach kurzer Anfahrt kam man am Freitagmorgen im offenen Stadion in Hof an. Dabei zeigte sich sogleich das erste (und einzige!) Problem. Durch das fehlende Dach, die Kälte der Tage zuvor und ein Gewitter in der Nacht zum Freitag war die Fläche nass. Zwar bearbeitete der Eismeister bei Ankunft bereits die Fläche mit einer Spezialmaschine, dennoch blieb eine Restfeuchtigkeit auf der Fläche, die jeglichen Spielbetrieb unmöglich machte. Erst der sich langsam auflösende Morgennebel gab die Sonne frei und so trocknete die Spielfläche langsam ab. Dennoch verzögerte sich dadurch der Turnierbeginn um gut eine Stunde und die Spielzeit der einzelnen Spiele musste durch den Veranstalter auf 2 mal 12 Minuten durchlaufende Zeit pro Spiel gekürzt werden, um überhaupt die Vorrunde wie geplant am Freitag komplett durchzuführen.
Schon bevor eine Begegnung mit Lainecker Beteiligung auf dem Spielplan stand waren zwei Spieler der Mannschaft im Mittelpunkt. Die Lions mussten für das zweite Spiel des Turniers zwei Schiedsrichter stellen, um die Partie zu leiten. Diese Aufgabe übernahmen Dieter Körber und der gelernte Schiedsrichter Christoph Schmitt. Im Laufe des Tages wurden noch einige Spiele komplett oder teilweise von Lions-Schiedsrichtern geleitet. Schmitt und Körber konnten durch Ihre Spielleitung als erste Lainecker die Auswirkungen der ungewohnten Regeln bewundern, denn es gab weder Abseits noch Icing und für jedes geahndete Foul gab es sofort einen Penalty, anstelle der üblichen 2 Minuten Strafe. (Anm. d. Red.: Alle von Lions gepfiffenen Spiele endeten ohne strittige Entscheidung)
Mit dem dritten Turnierspiel stand dann auch schon das erste Spiel der Lions bevor. Der abgetrocknete Belag der Spielfläche stellte sich bereits bei der Aufwärmphase als außerordentlich griffig und nahezu perfekt dar. Das einzige Problem bestand jedoch in der weißen Farbe des Belages, der bei wolkenfreiem Himmel extrem hell war, sodass man zu Beginn eines Spieles kaum etwas sehen konnte, bis sich die Augen an die extrem helle Umgebung gewöhnt hatten. Das Spiel musste aber dennoch, ohne Rücksicht auf die Augen der Spieler beginnen.

Erster Gegner waren die Hockeyfüchse aus Gießen. In einer starken Anfangsphase konnte man schnell in Führung gehen und diese auch ausbauen. Letztendlich gerieten die Hockeyfüchse mit 6:1 unter die Rollen des Lions-Express. Eine geschlossene Mannschaftsleistung machte dieses Ergebnis möglich, und das obwohl man zuvor nicht in dieser Besetzung unter professionellen Bedingungen zusammen trainieren konnte. Auszeichnen konnte sich dennoch vor allem Verteidiger Hausner, der seine Mitspieler regelmäßig gut in Szene und oft auch eigene Offensivakzente setzte. Mit dem guten Resultat im Rücken ging man zuversichtlich in das nächste Spiel gegen die Bonebreakers aus Regensburg. Durch den zuvor leicht erspielten Sieg agierten die Lions in der Anfangsphase etwas lethargisch und lagen schnell mit 0:2 zurück, bevor man realisierte, dass das Spiel bereits begonnen hatte. Dies war insbesondere auf Stellungsfehler in der Verteidigung zurückzuführen. Auf den Anschlusstreffer zum 1:2 folgte postwendend die Antwort der Bonebreakers zum 1:3. Auch ein weiterer Anschlusstreffer wurde von den Bonebreakers gut gekontert, so dass man noch Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:4 zurücklag. Die Lions besonnen sich dann aber wieder auf ihre Stärken in der Offensive und konnten durch zwei späte Tore schlussendlich noch ein 4:4 Unentschieden retten. Mit diesem Ergebnis mussten die Lions jedoch unzufrieden sein, da man zwar die stärkere Mannschaft auf dem Feld war, aber zu Beginn defensiv zu leichtfertig agierte und offensiv zu viele gute Chancen ausließ.

Im dritten Spiel mussten sich die Lions dann mit dem Gastgeber aus Hof um Ex-Nationalspieler Michael Hohenberger messen. Schon bei Beobachtungen im Vorfeld wurde den Lions klar, dass dies ein überaus starker Gegner sein würde. Dennoch war man durch die Unzufriedenheit aufgrund des Unentschiedens zuvor sehr motiviert und begann die Partie diesmal besser. Die Lions konnten sogar in Führung gehen, ließen dann aber wieder nach und zeigten dabei teilweise eklatante Abwehrfehler, die von den Salamandern ein ums andere mal eiskalt ausgenutzt wurden, sodass man schnell mit 1:4 zurücklag. Nur Verteidiger Hausner wusste seine Kollegen in der Verteidigung weiter zu motivieren und zeigte selbst eine starke Leistung. So konnte man sich etwas stabilisieren und bis auf ein 3:4 herankommen, ehe der Gastgeber kurz vor Schluss mit dem 3:5 die Partie für sich entschied. In der Kabine wurde danach klar, dass sich vor allem Verteidiger Schmitt mit seiner Position ungewöhnlich schwer tat und einige Fehler im Spielaufbau zeigte sowie durch Offensivausflüge Löcher in die Verteidigung riss. So erwägte Kapitän Joachim Bauer eine Änderung der Aufstellung. Dieter Körber erklärte sich zu einem Positionswechsel bereit. Damit begann man das nächste Spiel gegen die Red Namalas aus Erfurt mit Chris Schmitt im Angriff sowie Körber auf dessen Platz in der Verteidigung. Der gegnerische Kader aus Erfurt war mit sehr guten Spielern gespickt, unter diesen auch zwei Spieler der deutschen Inline Hockey Nationalmannschaft, Regionalligaprofis und zwei Zweitligaspielerinnen aus Crimmitschau. Dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, war den Lions also schon zu Beginn des Spiels klar. Dennoch zeigte man nach zwei enttäuschenden Spielen zu Beginn endlich wieder eine sehr geschlossene und kompakte Mannschaftsleistung und konnte die stark aufspielenden Erfurter unter Kontrolle halten. Dabei zahlte sich der Positionswechsel sofort aus, da Dieter Körber in der Verteidigung von all seiner Routine profitierte und Ruhe ausstrahlte, so dass auch der Aufbau nach vorne wieder besser funktionierte. Man bediente sich gegenseitig mit Traumpässen, konnte ein ums andere Mal die starken Erfurter in Bedrängnis bringen und nutze Chancen eiskalt aus. Auch der Einsatz des nun sehr agil spielenden Christoph Schmitt in der Offensive erwies sich als wahrer Glückgriff. Wie befreit von aller Last konnten er und Markus Hausner mit jeweils 3 Toren ebenso wie Joachim Bauer mit einem Tor zum unerwarteten 7:4 Erfolg beitragen.
Im fünften Spiel waren die Nimburg Crocodiles Gegner der Lions. Gegen die Turniermannschaft der Südbadener (der e.V. verfügt auch über eine Liga- und eine Nachwuchsmannschaft) konnte man leider nicht an den vorherigen Erfolg anknüpfen. Schnell geriet man wieder in Bedrängnis und bekam unnötige Tore. Bei kaum eigenen guten Torchancen kam man über ein 1:3 nicht hinaus.
Im Modus Jeder gegen Jeden musste im sechsten und letzten Spiel der Vorrunde daher unbedingt ein Sieg her, um das Halbfinale der besten vier Mannschaften der Vorrunde zu erreichen. Der Gegner waren die Selber Wölfe Alte Herren, die jedoch, wie sich schnell herausstellte alles andere als alt waren, standen doch Bayernligaprofi Thielsch und Ex-Oberligaspieler Schramm in deren Aufgebot. So stellte man sich auf ein schweres Spiel ein, dass durch die Zeitverzögerung am Morgen erst als Flutlichtpartie um 21:30 Uhr angepfiffen wurde. Zu Beginn war es das erwartet enge Spiel. Nach der Führung der Lions glichen die Selber wieder aus. Gleiches folgte auch nach dem 2:1 der Lions. Die spannende Phase nach dem Ausgleich überstanden die Lainecker souverän und konnten sogar noch einen Zahn zulegen und die Scheibe immer wieder im Tor der Selber Wölfe unterbringen. Dabei spielten die Lions extrem stark und man merkte ihnen den Spaß und die Freude an, da fast alles wie am Schnürchen klappte. Jeder kämpfte für seinen Nebenmann und so konnte man die Selber Wölfe am Ende des ersten Turniertages mit einer 9:2 Klatsche nach Hause schicken und sich so den dritten Platz der Vorrunde sichern. Das Halbfinale war nach dieser überzeugenden Leistung erreicht.
Nach einem Essen beim bekannten amerikanischen Schnellrestaurant „Zur goldenen Möwe“ machte man sich auf den Weg zurück nach Bayreuth.

Am zweiten Spieltag zeigte sich erst die Wirkung des anstrengenden ersten Turniertages. Alle Lions hingen stark in den Seilen. Besonders schwer hatte es Rudelführer Bauer getroffen. Diesem machte nicht nur eine Verletzung des Beins zu schaffen, sondern auch ein sich ankündigender Migräneanfall. Dennoch zeigte er großen Teamgeist und fuhr dennoch auch am zweiten Tag mit nach Hof.
Im ersten Spiel des Tages, bei dem die Finalspiele jeweils über 2 mal 20 Minuten gespielt wurden, besiegten die stark aufspielenden Erfurter die Krokodile aus Nimburg, die sich als Erste der Vorrunde qualifiziert hatten, und lösten damit als erste das Ticket für das Finale. Die Lions konnten für den zweiten Turniertag noch Matthias Sommerer verpflichten, der die geschwächten Lions in der Verteidigung verstärkte. Im zweiten Spiel des Tages standen die „Lainecker Löwen“ dann erneut den Salamandern aus Hof gegenüber. In einem zwar kampfbetonten aber dennoch sehr fairen Spiel waren beide Mannschaften etwa gleich stark. Durch eine sehr intelligente Spielweise mit einer konsequenten Chancenverwertung und einer guten Verteidigungsarbeit konnte man aber immer wieder in Führung gehen und das Halbfinale schließlich mit 5:3 knapp für sich entscheiden. Dabei zeichnete sich Torhüter Kastner, neben einem parierten Penalty immer wieder durch brillante Rettungstaten und fast unmögliche Reaktionen aus.
Die Revanche für das Vorrundenspiel war somit geglückt und das Ticket für das Finale gebucht. Im Finale ging es dann erneut gegen die Red Namalas aus Erfurt. Dass die Wiederholung eines Sieges nicht einfach würde, war den Lions bereits im Voraus klar. Der Gegner begann auch wie erwartet stark und wollte die Niederlage des Vortages wiedergutmachen, scheiterte jedoch auch mit harten Schlagschüssen von der blauen Linie genau wie aus der Nähe immer wieder am erneut glänzend aufgelegten Sebastian Kastner im Tor der Lions. Die anfangs defensiv aufgestellten Löwen zwangen den Gegner aus Erfurt dann immer wieder mit starken Kontern vor deren Tor in Unterzahlsituationen. Diese schloss man erfolgreich ab und konnte sich schnell mit 3:0 absetzen. Schon begann man den starken Gegner leichtfertig zu unterschätzen und musste zudem den zwei anstrengenden Turniertagen Rechnung tragen. Mit schweren Beinen wurde vor allem der Weg zurück zum eigenen Tor zur Qual und so bekamen die Löwen den ersten Gegentreffer. Der aufkeimenden Hoffnung des Gegners konnte man aber mit einem weiteren Konter zum 4:1 kurz vor der Pause eine Absage erteilen. In der kurzen Pause dann wurden die Beine der Löwen immer schwerer und auch Sebastian Kastner musste der extremen Hitze und prallen Sonne unter der dicken Torwartausrüstung Tribut zollen. Bei allen Löwen ließen Kraft und Konzentration merklich nach und so nahm man sich vor zunächst die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit ohne Gegentreffer zu überstehen und so die Führung über die Zeit zu bringen. Dieser Vorsatz wurde jedoch bereits nach knapp einer Minute zunichte gemacht. Und so sollte es auch weiter gehen. Die Löwen konnten sich kaum mehr gegen die anstürmenden Erfurter zur Wehr setzen und mussten 4 Gegentore in Folge in Kauf nehmen. So lag man 5 Minuten vor Schluss mit 4:5 zurück. Knackpunkt war vor allem die Arbeit vor dem Tor. Den Lions gelang es oft nicht die Scheibe zu klären oder die Stürmer und Stürmerinnen vor dem Tor zu vertreiben. Manch Verteidiger schien geradezu mit den Spielerinnen des Gegners zu flirten und zu kuscheln, statt gegen sie zu verteidigen. Als die Damen jedoch fleißig Körbe verteilten wachten alle Verteidiger auf und in der ganzen Mannschaft kam der pure Wille zum Vorschein, das Spiel noch zu drehen und jeder holte das Letzte aus sich heraus. Die völlig abgekämpften und ausgepowerten Uli Weiß und Holger Bär konnten in den Schlussminuten nicht mehr am Spiel teilnehmen, sodass mit nur noch einem Auswechselspieler durchgespielt wurde. Knapp 2 Minuten vor Schluss konnte sich dann Christoph Schmitt nach einem Traumpass von Joachim Bauer durchsetzen und den hochverdienten 5:5 Ausgleich markieren. Alle Lions aktivierten noch mal die letzten Kräfte gegen die dann aus allen Lagen schießenden Erfurter, die unbedingt noch in der regulären Spielzeit die Entscheidung suchten. Doch auch Sebastian Kastner fand, nachdem die Damen vor dem Tor nun seltener anzutreffen waren, zu seiner Konzentration zurück und konnte alle Versuche gekonnt parieren. So endete das von beiden Seiten mit viel Einsatz und Kampf geführte Finale nach der regulären Spielzeit mit einem 5:5-Unentschieden.

Die Entscheidung musste daher in einem Penalty-Schießen herbeigeführt werden. Die 5 nominierten Schützen der Lions waren in dieser Reihenfolge: Joachim Bauer, Markus Hausner, Christoph Schmitt, Matthias Sommerer und Dieter Körber. Die Lions durften nach dem Münzwurf vorlegen. Bauer und Hausner scheiterten jeweils am Torhüter der Erfurter. Auch der erste Schütze des Gegners scheiterte am gut reagierenden Torwart Kastner, wohingegen der zweite Penalty verwandelt wurde. Nun war Christoph Schmitt an der Reihe. Die Spannung war im gesamten Stadion zu spüren. Chris Schmitt betritt die Spielfläche und von der Gegnerischen Bank tönt es „Rechts oben…mach ihn rechts oben“. Schmitt läuft hoch konzentriert an, blickt auf den Torwart und snapt den Puck aus 3 Metern in den rechten oberen Torwinkel, was vom Gegner nur noch mit „Scheiße, das macht der echt…“ quittiert wurde. So kamen die Lions im Penalty-Schießen wieder zum Ausgleich. Sebastian Kastner konnte das unentschieden auch festhalten, indem er den dritten Penalty hielt und nachdem Sommerer nicht verwandeln konnte auch beim vierten Penalty den Schützen zur Verzweiflung brachte. Vor dem entscheidenden fünften Schützen beiderseits stand es also immer noch 1:1 im Penalty-Schießen. Routinier Dieter Körber war sich daher seiner Verantwortung bewusst und verwandelte sicher mit einem glasharten Snapshot unter das Lattenkreuz ebenso wie Schmitt auf der Fanghandseite des Torhüters. Alles hing nun an Torhüter Kastner. Der Gegner lief an, zwang Kastner durch eine Körpertäuschung auf die Knie, zog auf dessen Fanghandseite und scheiterte mit seinem Versuch dennoch am voll konzentrierten und beweglichen Torhüter der Lions. Der immer noch unter Strom stehende Kastner realisierte den Sieg zunächst gar nicht und bemerkte dies erst, als die anderen Löwen auf ihn zustürmten. Das Unmögliche war geschafft, das Finale mit 7:6 nach Penaltyschießen zugunsten der Löwen entschieden. Der Torhüter der Lions hat daran mit 4 gehaltenen Penalties den entscheidenden Anteil.
Die Löwen gewinnen damit das Inline-Hockey Turnier der Salamander Hof und können den Pott nach Bayreuth holen. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine geschlossene Leistung als Mannschaft, gelungene Kommunikation innerhalb des Teams und die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft für den Nebenmann. Auch die Plätze 1 und 2 in der Torjägerwertung gingen an die Lions. Chris Schmitt mit 15, Markus Hausner mit 14, Joachim Bauer mit sieben, Dieter Körber mit vier und Holger Bär mit zwei Treffern sorgten für überragende 42 Tore in acht Spielen. Ein ganz großes Dankeschön geht an Markus Hausner, der die dünne Spielerdecke ergänzt hat und der als Antreiber und Ruhepol Überragendes geleistet hat. Auch Matze Sommerer gebührt unser Dank, ohne den wir den Samstag nicht durchgestanden hätten. Nicht zuletzt sei auch Sina Rösler erwähnt, die trotz Verletzung an beiden Turniertagen den Weg nach Hof auf sich nahm, um die Löwen nach Kräften zu unterstützen, ob als Ansprechpartner und mit aufbauenden Worten, wenn es kritisch wurde, als Meisterin der Türe, um schnell Wechsel durchführen zu können und mit Getränken, die sie vor jedem Spiel mit Hingabe vorbereitete und während des Spiels reichte. Vielen Dank für deinen Einsatz Sina, der Erfolg ist auch Dir zu verdanken!

Abschließend noch ein ganz großes Dankeschön an die Organisatoren der Salamander Hof um Big Mäc Fischer, Egon Böhner und alle teilnehmenden Mannschaften; es war ein bestens organisiertes und angenehm faires Turnier, bei dem wir im kommenden Jahr gerne versuchen werden, unseren Titel zu verteidigen.

Dies war ein sensationeller Start in die Saison, doch bereits in den nächsten Wochen stehen mit dem Luis-Lopez-Cup in Amberg und dem Lions-Cup in Bayreuth die nächsten Großaufgaben vor der Türe. Aber mit einem Teamspirit, wie er an diesen beiden Tagen in Hof gezeigt wurde, sollte auch bei den zukünftigen Turnieren eine gute Rolle zu spielen sein.

Aaaauuumm – aaaauuumm – aaaauuumm – für Sparta… – ähh… – Laineck!!!

So sehen Sieger aus:

Hintere Reihe, von links:
Weiß #8, Bär #10, Körber #19, Bauer #16
Mitte, von Links:

„Topscorer2“ Hausner #41, „Glücksbringer“ Sina #12 , „Topscorer1“ Schmitt #7
Vorne:

„Penaltykiller“ Kastner #35 „The Wall“

Am 01. Mai war es mal wieder so weit, die Lions packten die Autos und machten sich auf den Weg zu einem Auswärtsturnier. Ziel war dieses Mal das Inline-Hockey Turnier der Salamander aus Hof. Mit von der Partie waren Sebastian Kastner im Tor, in der Verteidigung Uli Weiß, Markus Hausner und Christoph Schmitt sowie im Angriff Joachim Bauer, Dieter Körber und Holger Bär.
Nach kurzer Anfahrt kam man am Freitagmorgen im offenen Stadion in Hof an. Dabei zeigte sich sogleich das erste (und einzige!) Problem. Durch das fehlende Dach, die Kälte der Tage zuvor und ein Gewitter in der Nacht zum Freitag war die Fläche nass. Zwar bearbeitete der Eismeister bei Ankunft bereits die Fläche mit einer Spezialmaschine, dennoch blieb eine Restfeuchtigkeit auf der Fläche, die jeglichen Spielbetrieb unmöglich machte. Erst der sich langsam auflösende Morgennebel gab die Sonne frei und so trocknete die Spielfläche langsam ab. Dennoch verzögerte sich dadurch der Turnierbeginn um gut eine Stunde und die Spielzeit der einzelnen Spiele musste durch den Veranstalter auf 2 mal 12 Minuten durchlaufende Zeit pro Spiel gekürzt werden, um überhaupt die Vorrunde wie geplant am Freitag komplett durchzuführen.
Schon bevor eine Begegnung mit Lainecker Beteiligung auf dem Spielplan stand waren zwei Spieler der Mannschaft im Mittelpunkt. Die Lions mussten für das zweite Spiel des Turniers zwei Schiedsrichter stellen, um die Partie zu leiten. Diese Aufgabe übernahmen Dieter Körber und der gelernte Schiedsrichter Christoph Schmitt. Im Laufe des Tages wurden noch einige Spiele komplett oder teilweise von Lions-Schiedsrichtern geleitet. Schmitt und Körber konnten durch Ihre Spielleitung als erste Lainecker die Auswirkungen der ungewohnten Regeln bewundern, denn es gab weder Abseits noch Icing und für jedes geahndete Foul gab es sofort einen Penalty, anstelle der üblichen 2 Minuten Strafe. (Anm. d. Red.: Alle von Lions gepfiffenen Spiele endeten ohne strittige Entscheidung)
Mit dem dritten Turnierspiel stand dann auch schon das erste Spiel der Lions bevor. Der abgetrocknete Belag der Spielfläche stellte sich bereits bei der Aufwärmphase als außerordentlich griffig und nahezu perfekt dar. Das einzige Problem bestand jedoch in der weißen Farbe des Belages, der bei wolkenfreiem Himmel extrem hell war, sodass man zu Beginn eines Spieles kaum etwas sehen konnte, bis sich die Augen an die extrem helle Umgebung gewöhnt hatten. Das Spiel musste aber dennoch, ohne Rücksicht auf die Augen der Spieler beginnen.

Erster Gegner waren die Hockeyfüchse aus Gießen. In einer starken Anfangsphase konnte man schnell in Führung gehen und diese auch ausbauen. Letztendlich gerieten die Hockeyfüchse mit 6:1 unter die Rollen des Lions-Express. Eine geschlossene Mannschaftsleistung machte dieses Ergebnis möglich, und das obwohl man zuvor nicht in dieser Besetzung unter professionellen Bedingungen zusammen trainieren konnte. Auszeichnen konnte sich dennoch vor allem Verteidiger Hausner, der seine Mitspieler regelmäßig gut in Szene und oft auch eigene Offensivakzente setzte. Mit dem guten Resultat im Rücken ging man zuversichtlich in das nächste Spiel gegen die Bonebreakers aus Regensburg. Durch den zuvor leicht erspielten Sieg agierten die Lions in der Anfangsphase etwas lethargisch und lagen schnell mit 0:2 zurück, bevor man realisierte, dass das Spiel bereits begonnen hatte. Dies war insbesondere auf Stellungsfehler in der Verteidigung zurückzuführen. Auf den Anschlusstreffer zum 1:2 folgte postwendend die Antwort der Bonebreakers zum 1:3. Auch ein weiterer Anschlusstreffer wurde von den Bonebreakers gut gekontert, so dass man noch Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:4 zurücklag. Die Lions besonnen sich dann aber wieder auf ihre Stärken in der Offensive und konnten durch zwei späte Tore schlussendlich noch ein 4:4 Unentschieden retten. Mit diesem Ergebnis mussten die Lions jedoch unzufrieden sein, da man zwar die stärkere Mannschaft auf dem Feld war, aber zu Beginn defensiv zu leichtfertig agierte und offensiv zu viele gute Chancen ausließ.

Im dritten Spiel mussten sich die Lions dann mit dem Gastgeber aus Hof um Ex-Nationalspieler Michael Hohenberger messen. Schon bei Beobachtungen im Vorfeld wurde den Lions klar, dass dies ein überaus starker Gegner sein würde. Dennoch war man durch die Unzufriedenheit aufgrund des Unentschiedens zuvor sehr motiviert und begann die Partie diesmal besser. Die Lions konnten sogar in Führung gehen, ließen dann aber wieder nach und zeigten dabei teilweise eklatante Abwehrfehler, die von den Salamandern ein ums andere mal eiskalt ausgenutzt wurden, sodass man schnell mit 1:4 zurücklag. Nur Verteidiger Hausner wusste seine Kollegen in der Verteidigung weiter zu motivieren und zeigte selbst eine starke Leistung. So konnte man sich etwas stabilisieren und bis auf ein 3:4 herankommen, ehe der Gastgeber kurz vor Schluss mit dem 3:5 die Partie für sich entschied. In der Kabine wurde danach klar, dass sich vor allem Verteidiger Schmitt mit seiner Position ungewöhnlich schwer tat und einige Fehler im Spielaufbau zeigte sowie durch Offensivausflüge Löcher in die Verteidigung riss. So erwägte Kapitän Joachim Bauer eine Änderung der Aufstellung. Dieter Körber erklärte sich zu einem Positionswechsel bereit. Damit begann man das nächste Spiel gegen die Red Namalas aus Erfurt mit Chris Schmitt im Angriff sowie Körber auf dessen Platz in der Verteidigung. Der gegnerische Kader aus Erfurt war mit sehr guten Spielern gespickt, unter diesen auch zwei Spieler der deutschen Inline Hockey Nationalmannschaft, Regionalligaprofis und zwei Zweitligaspielerinnen aus Crimmitschau. Dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, war den Lions also schon zu Beginn des Spiels klar. Dennoch zeigte man nach zwei enttäuschenden Spielen zu Beginn endlich wieder eine sehr geschlossene und kompakte Mannschaftsleistung und konnte die stark aufspielenden Erfurter unter Kontrolle halten. Dabei zahlte sich der Positionswechsel sofort aus, da Dieter Körber in der Verteidigung von all seiner Routine profitierte und Ruhe ausstrahlte, so dass auch der Aufbau nach vorne wieder besser funktionierte. Man bediente sich gegenseitig mit Traumpässen, konnte ein ums andere Mal die starken Erfurter in Bedrängnis bringen und nutze Chancen eiskalt aus. Auch der Einsatz des nun sehr agil spielenden Christoph Schmitt in der Offensive erwies sich als wahrer Glückgriff. Wie befreit von aller Last konnten er und Markus Hausner mit jeweils 3 Toren ebenso wie Joachim Bauer mit einem Tor zum unerwarteten 7:4 Erfolg beitragen.
Im fünften Spiel waren die Nimburg Crocodiles Gegner der Lions. Gegen die Turniermannschaft der Südbadener (der e.V. verfügt auch über eine Liga- und eine Nachwuchsmannschaft) konnte man leider nicht an den vorherigen Erfolg anknüpfen. Schnell geriet man wieder in Bedrängnis und bekam unnötige Tore. Bei kaum eigenen guten Torchancen kam man über ein 1:3 nicht hinaus.
Im Modus Jeder gegen Jeden musste im sechsten und letzten Spiel der Vorrunde daher unbedingt ein Sieg her, um das Halbfinale der besten vier Mannschaften der Vorrunde zu erreichen. Der Gegner waren die Selber Wölfe Alte Herren, die jedoch, wie sich schnell herausstellte alles andere als alt waren, standen doch Bayernligaprofi Thielsch und Ex-Oberligaspieler Schramm in deren Aufgebot. So stellte man sich auf ein schweres Spiel ein, dass durch die Zeitverzögerung am Morgen erst als Flutlichtpartie um 21:30 Uhr angepfiffen wurde. Zu Beginn war es das erwartet enge Spiel. Nach der Führung der Lions glichen die Selber wieder aus. Gleiches folgte auch nach dem 2:1 der Lions. Die spannende Phase nach dem Ausgleich überstanden die Lainecker souverän und konnten sogar noch einen Zahn zulegen und die Scheibe immer wieder im Tor der Selber Wölfe unterbringen. Dabei spielten die Lions extrem stark und man merkte ihnen den Spaß und die Freude an, da fast alles wie am Schnürchen klappte. Jeder kämpfte für seinen Nebenmann und so konnte man die Selber Wölfe am Ende des ersten Turniertages mit einer 9:2 Klatsche nach Hause schicken und sich so den dritten Platz der Vorrunde sichern. Das Halbfinale war nach dieser überzeugenden Leistung erreicht.
Nach einem Essen beim bekannten amerikanischen Schnellrestaurant „Zur goldenen Möwe“ machte man sich auf den Weg zurück nach Bayreuth.

Am zweiten Spieltag zeigte sich erst die Wirkung des anstrengenden ersten Turniertages. Alle Lions hingen stark in den Seilen. Besonders schwer hatte es Rudelführer Bauer getroffen. Diesem machte nicht nur eine Verletzung des Beins zu schaffen, sondern auch ein sich ankündigender Migräneanfall. Dennoch zeigte er großen Teamgeist und fuhr dennoch auch am zweiten Tag mit nach Hof.
Im ersten Spiel des Tages, bei dem die Finalspiele jeweils über 2 mal 20 Minuten gespielt wurden, besiegten die stark aufspielenden Erfurter die Krokodile aus Nimburg, die sich als Erste der Vorrunde qualifiziert hatten, und lösten damit als erste das Ticket für das Finale. Die Lions konnten für den zweiten Turniertag noch Matthias Sommerer verpflichten, der die geschwächten Lions in der Verteidigung verstärkte. Im zweiten Spiel des Tages standen die „Lainecker Löwen“ dann erneut den Salamandern aus Hof gegenüber. In einem zwar kampfbetonten aber dennoch sehr fairen Spiel waren beide Mannschaften etwa gleich stark. Durch eine sehr intelligente Spielweise mit einer konsequenten Chancenverwertung und einer guten Verteidigungsarbeit konnte man aber immer wieder in Führung gehen und das Halbfinale schließlich mit 5:3 knapp für sich entscheiden. Dabei zeichnete sich Torhüter Kastner, neben einem parierten Penalty immer wieder durch brillante Rettungstaten und fast unmögliche Reaktionen aus.
Die Revanche für das Vorrundenspiel war somit geglückt und das Ticket für das Finale gebucht. Im Finale ging es dann erneut gegen die Red Namalas aus Erfurt. Dass die Wiederholung eines Sieges nicht einfach würde, war den Lions bereits im Voraus klar. Der Gegner begann auch wie erwartet stark und wollte die Niederlage des Vortages wiedergutmachen, scheiterte jedoch auch mit harten Schlagschüssen von der blauen Linie genau wie aus der Nähe immer wieder am erneut glänzend aufgelegten Sebastian Kastner im Tor der Lions. Die anfangs defensiv aufgestellten Löwen zwangen den Gegner aus Erfurt dann immer wieder mit starken Kontern vor deren Tor in Unterzahlsituationen. Diese schloss man erfolgreich ab und konnte sich schnell mit 3:0 absetzen. Schon begann man den starken Gegner leichtfertig zu unterschätzen und musste zudem den zwei anstrengenden Turniertagen Rechnung tragen. Mit schweren Beinen wurde vor allem der Weg zurück zum eigenen Tor zur Qual und so bekamen die Löwen den ersten Gegentreffer. Der aufkeimenden Hoffnung des Gegners konnte man aber mit einem weiteren Konter zum 4:1 kurz vor der Pause eine Absage erteilen. In der kurzen Pause dann wurden die Beine der Löwen immer schwerer und auch Sebastian Kastner musste der extremen Hitze und prallen Sonne unter der dicken Torwartausrüstung Tribut zollen. Bei allen Löwen ließen Kraft und Konzentration merklich nach und so nahm man sich vor zunächst die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit ohne Gegentreffer zu überstehen und so die Führung über die Zeit zu bringen. Dieser Vorsatz wurde jedoch bereits nach knapp einer Minute zunichte gemacht. Und so sollte es auch weiter gehen. Die Löwen konnten sich kaum mehr gegen die anstürmenden Erfurter zur Wehr setzen und mussten 4 Gegentore in Folge in Kauf nehmen. So lag man 5 Minuten vor Schluss mit 4:5 zurück. Knackpunkt war vor allem die Arbeit vor dem Tor. Den Lions gelang es oft nicht die Scheibe zu klären oder die Stürmer und Stürmerinnen vor dem Tor zu vertreiben. Manch Verteidiger schien geradezu mit den Spielerinnen des Gegners zu flirten und zu kuscheln, statt gegen sie zu verteidigen. Als die Damen jedoch fleißig Körbe verteilten wachten alle Verteidiger auf und in der ganzen Mannschaft kam der pure Wille zum Vorschein, das Spiel noch zu drehen und jeder holte das Letzte aus sich heraus. Die völlig abgekämpften und ausgepowerten Uli Weiß und Holger Bär konnten in den Schlussminuten nicht mehr am Spiel teilnehmen, sodass mit nur noch einem Auswechselspieler durchgespielt wurde. Knapp 2 Minuten vor Schluss konnte sich dann Christoph Schmitt nach einem Traumpass von Joachim Bauer durchsetzen und den hochverdienten 5:5 Ausgleich markieren. Alle Lions aktivierten noch mal die letzten Kräfte gegen die dann aus allen Lagen schießenden Erfurter, die unbedingt noch in der regulären Spielzeit die Entscheidung suchten. Doch auch Sebastian Kastner fand, nachdem die Damen vor dem Tor nun seltener anzutreffen waren, zu seiner Konzentration zurück und konnte alle Versuche gekonnt parieren. So endete das von beiden Seiten mit viel Einsatz und Kampf geführte Finale nach der regulären Spielzeit mit einem 5:5-Unentschieden.

Die Entscheidung musste daher in einem Penalty-Schießen herbeigeführt werden. Die 5 nominierten Schützen der Lions waren in dieser Reihenfolge: Joachim Bauer, Markus Hausner, Christoph Schmitt, Matthias Sommerer und Dieter Körber. Die Lions durften nach dem Münzwurf vorlegen. Bauer und Hausner scheiterten jeweils am Torhüter der Erfurter. Auch der erste Schütze des Gegners scheiterte am gut reagierenden Torwart Kastner, wohingegen der zweite Penalty verwandelt wurde. Nun war Christoph Schmitt an der Reihe. Die Spannung war im gesamten Stadion zu spüren. Chris Schmitt betritt die Spielfläche und von der Gegnerischen Bank tönt es „Rechts oben…mach ihn rechts oben“. Schmitt läuft hoch konzentriert an, blickt auf den Torwart und snapt den Puck aus 3 Metern in den rechten oberen Torwinkel, was vom Gegner nur noch mit „Scheiße, das macht der echt…“ quittiert wurde. So kamen die Lions im Penalty-Schießen wieder zum Ausgleich. Sebastian Kastner konnte das unentschieden auch festhalten, indem er den dritten Penalty hielt und nachdem Sommerer nicht verwandeln konnte auch beim vierten Penalty den Schützen zur Verzweiflung brachte. Vor dem entscheidenden fünften Schützen beiderseits stand es also immer noch 1:1 im Penalty-Schießen. Routinier Dieter Körber war sich daher seiner Verantwortung bewusst und verwandelte sicher mit einem glasharten Snapshot unter das Lattenkreuz ebenso wie Schmitt auf der Fanghandseite des Torhüters. Alles hing nun an Torhüter Kastner. Der Gegner lief an, zwang Kastner durch eine Körpertäuschung auf die Knie, zog auf dessen Fanghandseite und scheiterte mit seinem Versuch dennoch am voll konzentrierten und beweglichen Torhüter der Lions. Der immer noch unter Strom stehende Kastner realisierte den Sieg zunächst gar nicht und bemerkte dies erst, als die anderen Löwen auf ihn zustürmten. Das Unmögliche war geschafft, das Finale mit 7:6 nach Penaltyschießen zugunsten der Löwen entschieden. Der Torhüter der Lions hat daran mit 4 gehaltenen Penalties den entscheidenden Anteil.
Die Löwen gewinnen damit das Inline-Hockey Turnier der Salamander Hof und können den Pott nach Bayreuth holen. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine geschlossene Leistung als Mannschaft, gelungene Kommunikation innerhalb des Teams und die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft für den Nebenmann. Auch die Plätze 1 und 2 in der Torjägerwertung gingen an die Lions. Chris Schmitt mit 15, Markus Hausner mit 14, Joachim Bauer mit sieben, Dieter Körber mit vier und Holger Bär mit zwei Treffern sorgten für überragende 42 Tore in acht Spielen. Ein ganz großes Dankeschön geht an Markus Hausner, der die dünne Spielerdecke ergänzt hat und der als Antreiber und Ruhepol Überragendes geleistet hat. Auch Matze Sommerer gebührt unser Dank, ohne den wir den Samstag nicht durchgestanden hätten. Nicht zuletzt sei auch Sina Rösler erwähnt, die trotz Verletzung an beiden Turniertagen den Weg nach Hof auf sich nahm, um die Löwen nach Kräften zu unterstützen, ob als Ansprechpartner und mit aufbauenden Worten, wenn es kritisch wurde, als Meisterin der Türe, um schnell Wechsel durchführen zu können und mit Getränken, die sie vor jedem Spiel mit Hingabe vorbereitete und während des Spiels reichte. Vielen Dank für deinen Einsatz Sina, der Erfolg ist auch Dir zu verdanken!

Abschließend noch ein ganz großes Dankeschön an die Organisatoren der Salamander Hof um Big Mäc Fischer, Egon Böhner und alle teilnehmenden Mannschaften; es war ein bestens organisiertes und angenehm faires Turnier, bei dem wir im kommenden Jahr gerne versuchen werden, unseren Titel zu verteidigen.

Dies war ein sensationeller Start in die Saison, doch bereits in den nächsten Wochen stehen mit dem Luis-Lopez-Cup in Amberg und dem Lions-Cup in Bayreuth die nächsten Großaufgaben vor der Türe. Aber mit einem Teamspirit, wie er an diesen beiden Tagen in Hof gezeigt wurde, sollte auch bei den zukünftigen Turnieren eine gute Rolle zu spielen sein.

Aaaauuumm – aaaauuumm – aaaauuumm – für Sparta… – ähh… – Laineck!!!